KODE© – KOmpetenz Diagnostik und Entwicklung

KODE® steht für Kompetenz-Diagnostik und –Entwicklung.

Das KODE®-Verfahren ist das weltweit einzigartige Analyseverfahren zur direkten Messung individueller Handlungsfähigkeiten.

KODE® geht grundsätzlich von den vorhandenen Kompetenzen und Stärken aus und arbeitet damit.

Mit KODE® erleben auch Sie messbare Erfolge, über den gesamten HR-Lifecycle hinweg.

Tauchen Sie mit uns ein in die faszinierende Welt der Kompetenz-Entwicklung!

Der Begriff “Kompetenz”

Der Begriff “Kompetenz” wird teilweise unterschiedlich verstanden / angewandt. Um KODE® und seine Möglichkeiten richtig einzuschätzen, ist es wichtig, die Definition aus der “KODE®-Welt” zu kennen. Schauen Sie sich dazu den kurzen Erklär-Video an:

KODE® Kompetenz-Atlas

Ausgangspunkt: die 4 Basis-Kompetenzen PAFS

Praktisch alle deutschsprachigen handlungsorientierten Kompetenzforscher gehen heute von vier Basiskompetenzen aus:

Personale Kompetenz

Fähigkeit, sich selbst gegenüber klug und kritisch zu sein, produktive Einstellungen, Werthaltungen und Ideale zu entwickeln.

Aktivität– und Handlungskompetenz

Fähigkeit, alles Wissen und Können, alle Ergebnisse sozialer Kommunikation, alle persönlichen Werte und Ideale auch wirklich willensstark und aktiv umsetzen zu können und dabei alle anderen Kompetenzen zu integrieren.

Fach– und Methoden-Kompetenz

Fähigkeit, mit fachlichem und methodischem Wissen gut ausgerüstet, schier unlösbare Probleme schöpferisch zu bewältigen.

Sozial–kommunikative Kompetenz

 

Fähigkeit, sich aus eigenem Antrieb mit anderen zusammen– und auseinander- zu setzen.

Kreativ kooperieren und  kommunizieren.

Der KODE® Atlas: 64 Detail-Kompetenzen

Die 64 Detail-Kompetenzen des KODE® -Atlas werden jeweils bei “normalen” und “schwierigen” Arbeits- und Lebens-Bedingungen gemessen.

Sie erlauben den Teilnehmenden, Aufschluss über das eigene Handeln zu gewinnen.

Daraus abgeleitet werden Entwicklungs-Massnahmen definiert. Am Ende einer Entwicklungs-Phase erlaubt ein erneutes Messen der Kompetenzen, die persönliche Kompetenz-Entwicklung zu überprüfen und allenfalls weitere Massnahmen zu definieren.

Beispiel

Frau XY hat aufgrund der KODE®– Analyse und dem Gespräch mit dem KODE®– Coach festgestellt, dass Sie an der Kompetenz “Initiative” arbeiten möchte.

Die Kompetenz “Initiative” umfasst kurz gesagt “Handlungen aktiv zu beginnen”.

Aktuell handelt Frau XY unter normalen Bedingungen in einem guten Rahmen. Unter schwierigen Bedingungen jedoch handelt sie deutlich zu wenig initiativ.

Verschiedene Praxis-Erfahrungen und Feedback stützen die KODE®– Analyse.

Mit gezielten Übungen und Praxis-Aufgaben trainiert Frau XY, unterstützt von Ihrem Vorgesetzten, der Personal-Entwicklung und Ihrem KODE®-Coach während 6 Monaten intensiv.

Nach Ablauf dieser Phase wird erneut eine KODE®-Analyse durchgeführt – das Resultat ist auch da deutlich sichtbar – Frau XY hat Ihr persönliches Entwicklungs-Ziel erreicht. Ihr wird auch vom beruflichen / privaten Umfeld eine deutlich positive Veränderung ihres Handelns bestätigt.

4 Handlungsebenen

Zudem misst KODE® die vier Handlungsebenen:

•   Handlungsideal
•   Handlungserwartung
•   Handlungsvollzug
•   Handlungsresultat

Sowohl die Basiskompetenzen als auch die vier Handlungsebenen werden unter normalen als auch unter schwierigen Lebens- und Arbeitsbedingungen direkt gemessen. Dadurch entsteht ein differenziertes Bild der personalen, fachlich-methodischen und sozial-kommunikativen Kompetenzen sowie der Aktivitäts- und Handlungskompetenzen, bezogen auf verschiedene Anforderungssituationen unter normalen und schwierigen Lebens- und Arbeitsbedingungen. Auch gezeigt werden die Kompetenzbilanzen (wie z. B. Handlungserwartung, Handlungsvollzug, Handlungsresultat), ebenfalls bezogen auf verschiedene Anforderungssituationen.

KODE® Brücke – Wie gut werden Kompetenz-Anforderungen erfüllt?

Während KODE®-Analyse die Person und deren Grundkompetenzen (PAFS) in den Vordergrund stellt, steht bei KODE®X die Unternehmensstrategie im Vordergrund.

Über die KODE® Brücke werden beide Verfahren verknüpft.
Die KODE® Software setzt das Ergebnis der KODE®-Analyse (dabei spielt es keine Rolle ob dies eine Selbst- und/oder Fremdein­schätzung ist) in Relation zu einem Kompetenz-Sollprofil. 

Die Kompetenz-Sollprofile können entweder im Modul KODE® Brücke erstellt oder aus der KODE®X-Anforderungsanalyse übernommen werden.

Die PAFS-Eignung wird auf Kompetenz-Sollprofile abgeglichen.
Dadurch können Auswahlentscheidungen objektiviert und konkrete Empfehlungen zur gezielten Kompetenz-Entwicklung gemacht werden.

Das erstellen einer KODE® Brücke benötigt 3 Schritte:

  1. MitarbeiterIn füllt KODE® Fragebogen aus /Auswertung wird erstellt
  2. Hinterlegung/Auswahl eines Kompetenz-Sollprofils (Definition beispielsweise zusammen mit der Personal-Entwicklung)
  3. Begutachtung der Ergebnisse und Feedback-Gespräch mit MitarbeiterIn durch den KODE®-Berater

Ihr KODE®-Berater hat die nötigen Freigaben auf der KODE® seiner Software-Lizenz.

Hintergrund & Entstehung von KODE®

Herkunft & Grundlage

KODE® ist weltweit das erste Verfahrenssystem, das sich rein auf die Messung von beobachtbaren und entwickelbaren Kompetenzen fokussiert und wissenschaftlich validiert ist.

KODE® basiert auf…
…langjährige theoretische und empirische Arbeiten von John Erpenbeck und Volker Heyse
…gestalterische Lösungen von Horst G. Max
…konsequent selbstorganisationstheoretischem Modell
…Ableitungen aus Auffassungen der Synergetik (Hermann Haken 1990 und im erweiterten Zusammenhang auch: Ilya Prigogine, Humberto R. Maturana)

Damit meint Selbstorganisation nicht bloss ein „selbst etwas tun“.

Sondern einen klar zu umreissenden und zu modellierenden Prozesszusammenhang.

Kompetenzbegriffe sind folglich nicht eine beliebige Aufzählung, sondern sind systematisch begründet.

Die „Eingriffsmöglichkeiten“ in die Kompetenzentwicklung werden ebenso deutlich wie deren Grenze.

Entwickler & Berater

Prof. Dr. Volker Heyse und Prof. Dr. John Erpenbeck entwickelten das KODE®-System. Die wissenschaftlichen und praktischen Ergebnisse liegen in 12 gemeinsmen Büchern und einer Vielzahl von Artikeln und Vorträgen vor.

Die KODE GmbH (Sitz in München) ist Inhaber der Markenrechte rund um KODE®. Wichtig ist ihr unter anderem die laufende Weiterentwicklung des KODE® Verfahrens.

www.kodekonzept.com

Nur lizenzierte KODE®-Berater können Sie fachgerecht unterstützen – fortlaufende Weiterbildung sind dementsprechend selbstverständlich.

Verfügbarkeit Sprachen

Der KODE®-Fragebogen liegt in 16 Sprachen vor. Die Übersetzungen des Fragebogens wurden durch Fachübersetzer vorgenommen und durch fachkundige Muttersprachler verifiziert. Die Nutzung des Fragebogens in die eigene Muttersprache führt zu deutlich präziseren Ergebnissen und schließt Interpretationsfehler aus. Dadurch ist die Grundlage für den internationalen Einsatz von KODE® geschaffen worden.

Die KODE®-Auswertung selber steht in Deutsch, Englisch und Französisch zur Verfügung.

KODE® wird erfolgreich in einer Vielzahl international agierender Unternehmen und Organisationen eingesetzt.

Prof. Dr. Volker Heyse

Verfahrensentwickler von KODE® und KODE®X

Prof. Dr. Volker Heyse, Jahrgang 1944, studierte Psychologie (Sozialpsychologie, Klinische Psychologie), promovierte 1973 und wurde im Jahr 1986 zum Professor ernannt.
Er war unter anderem geschäftsführender Gesellschafter mehrerer Personalentwicklungs- und Beratungsunternehmen und Gründungsrektor der staatlich anerkannten privatem Fachhochschule des Mittelstandes (FHM) in Bielefeld.
Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt in der Kompetenzdiagnostik und -Entwicklung in der Personal- und Organisationsentwicklung, sowie im Umsetzungsmanagement, in der Führungskräfteentwicklung, in Führungsstrategien und im Führungsverhalten.

Prof. Dr. John Erpenbeck

Verfahrensentwickler von KODE®, KODE®X und KODE®W

Prof. Dr. John Erpenbeck, Jahrgang 1942, studierte Physik/Biophysik und promovierte 1968 zum Dr. rer. nat.
Anschließend arbeitete er als Experimentalphysiker am Institut für Biophysik an der Akademie der Wissenschaften zu Berlin.

1978 habilitierte er zum Dr. sc. phil. über „Erkenntnistheorie und Psychophysik kognitiver Prozesse“, wurde 1984 zum Professor ernannt und an die Akademie der Wissenschaften zu Berlin berufen.

 

 

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